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13.10.2015 18:13 Alter: 5 yrs
Kategorie: Alle
Von: FF Gars

Landesstrahlenschutzübung in Pürbach


Im Rahmen der jährlichen Landesstrahlenschutzübung des NÖ Landesfeuerwehrverbandes wurde eine Großübung mit Feuerwehren aus dem Bezirk Gmünd im Raum der Stadtgemeinde Schrems durchgeführt.

Übungsannahme war die Explosion eines Flugzeuges wodurch Wrackteile in der Umgebung von Schrems verteilt wurden und in diesem Gebiet mit radioaktiver Strahlung zu rechnen ist.

„Sehr realitätsnahe gestaltete Szenarien fordern die eingesetzten Kräfte. Das ist gut, damit all jene die dafür ihre Freizeit zur Verfügung stellen, auch praktische Übungserfahrung erarbeiten können. Herzlichen Dank für das Engagement der Freiwilligen, ich bin stolz auf ihre Leistungen.“, so Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner im Zuge der Übungsbesichtigung zu den geladenen Ehrengästen aus Politik, Verwaltung und Behörden.

Fordernde Aufgaben für die Einsatzkräfte:

Das Forsthaus nahe Pürbach ist in Brand geraten und verletzte Personen waren zu retten. Ein Brand in der Schmiede im Radebeulewerk hat auf den angrenzenden Wald übergegriffen, durch den starken Wind breitet sich der Brand rasch aus.  In der Asphaltmischanlage der Firma Leyrer&Graf haben herabstürzende Flugzeugteile Bauteile der Anlage zerstört; es gab dabei mehrere verletzte Personen. Im Steinbruch Kammerer liegen zahlreiche Flugzeugteile und Versandstücke verstreut. Im Industriegelände Kottinghörmanns kam es zwischen mehreren Fahrzeugen zu einer Kollision dabei gab es viele Verletzte.

Hauptaufgabe der Feuerwehren war neben der Aufarbeitung der einzelnen Unfallszenarien die Kontrolle und Überwachung der Strahlenbelastung der eingesetzten Kräfte.

Diese fachspezifischen Tätigkeiten wurden durch die Strahlenschutzgruppen der NÖ Feuerwehren aufgearbeitet. Unterstützt wurden diese durch Strahlenspürer der Polizei.

Bei der, erstmals bei einer großangelegten Übung der Feuerwehren, auch praktisch durchgeführten Dekontamination der Einsatzkräfte arbeiteten die Deko-Einheit des Roten Kreuzes (Verletzten-Deko-liegend) sowie die Deko-Gruppe der FF Gars am Kamp (Personendeko) und der I. Zug des Gmünder Feuerwehr-Katastrophenhilfsdienstes, die die Fahrzeug- und Gerätedekontamination durchführten eng zusammen.

Die für die Übung erforderlichen Strahlenquellen wurden von der NÖ Landesfeuerwehrschule, dem Österreichischen Bundesheer und der Sicherheitsakademie der Polizei bereitgestellt.


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